Rückblick GÖGGINGER DORFWEIHNACHT
Tannenbäume, weihnachtliche Klänge und der Duft von Glühwein und
Waffeln zogen wieder viele Besucher an.
Allen, die zur Gögginger Dorfweihnacht beigetragen haben, ein herzliches
Dankeschön.
Herzlichen Dank an den Musikverein Göggingen und das Alphornecho
aus Krauchenwies für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung der
Dorfweihnacht.
Pressebericht:
Beim Feierabendläuten herrscht bei Gögginger Dorfweihnacht ausgelassene Stimmung
Die Gögginger Dorfweihnacht hat Bürger aus der ganzen Gemeinde auf den weihnachtlich geschmückten Adlerplatz gezogen. Der Platz war bereits zu Beginn rappelvoll. Ein imposantes Bild bot der Blick auf die steile Kirchentreppe. Von dort aus spielten gut gelaunte Mitglieder des Musikvereins auf glänzenden Blechinstrumenten und mit Nikolausmützen weihnachtliche Weisen. „Dabei sein ist Ehrensache“, so der langjährige Dirigent Georg Binder.
Am Stand des Fördervereins der Grundschule Göggingen war der Andrang groß. Die Brödle, die dort angeboten wurden, waren super und entsprechend schnell ausverkauft. Schulleiterin Susanne Fröhlich hatte eine der letzten Tüten ergattert: „Ich unterstütze meine Schule“, sagte sie. Carmen Mauch reichten ein paar Quadratmeter Fläche, um ihre selbstgehäkelten Mützen anzubieten. „Ich habe im Oktober begonnen zu häkeln“, sagte sie. Mit tollen Farbverläufen finden sie Abnehmerinnen, die noch an den Winter glauben. Liebhaber stimmungsvoller Motive auf Weihnachtskarten treffen sich bei Margit Beck-Stroppel. Von ihr fotografierte Landschaften aus der Umgebung kommen gut an.
Plötzlich unbekannte Klänge
Der Kindergarten Göggingen hat etwas größere Vorräte anzubieten. Winterpunsch und Waffeln sind wie Duftmarken und lassen auch Angelina und ihre Freundin vorsichtig in die heißen Waffeln hineinbeißen. Dass es nicht nur weihnachtlich sein muss, zeigt der Stand der Organisatoren vom Sport-Club Göggingen. „Wir haben auch Bratwurst und Bier anzubieten“, so Vorstand Lothar Müller, der sich über die Resonanz des Nachmittags richtig freuen kann.
Plötzlich Klänge, die man auf der Dorfweihnacht bisher nicht kannte. Das Alphornecho aus Krauchenwies blies, etwas abseits stehend, das typische sonore Geräusch in die Richtung der enormen Geräuschkulisse, die von in Grüppchen zusammenstehenden Glühweintrinkern ausging.
Verwunderung auch bei einigen Besuchern über das mächtige Glockengeläut um 17 Uhr. „Das ist das neue Feierabendläuten in der Kirchengemeinde“, wusste ein eifriger Kirchgänger zu berichten. Eine nette Geste hatte Lothar Müller noch im Programm. Für Judith und Josef Stump gab es einen Blumenstrauß für ihren lange Jahre betriebenen Weihnachtsbaumverkauf. Zukünftig werden sie ihre Bäume nur noch in Altheim anbieten.

Lothar Müller dankt den Christbaumverkäufern Josef und Judith Stump für ihre Treue zur Dorfweihnacht in Göggingen.
Störche lassen sich nicht beeindrucken
Was Stumps und viele der Besucher überraschte, waren zwei Storchenpaare auf Nestern in unmittelbarer Nähe zum Adlerplatz. Der Storchenkenner Kurt Fischer weiß über das merkwürdige Verhalten der Störche alles: „Bei uns überwintern sogar die Krauchenwieser Störche.“ Und dass die wieder zurück nach Krauchenwies wollen, glaubt keiner in der glühweinbegeisterten Runde der Gögginger. Diesmal übertraf sogar der Geräuschpegel auf dem Platz den der B 311.
SZ Arno Möhl
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